Kind Bausteine
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Anmeldung in der Kindertagesstätte

Die Anmeldung Ihres Kindes erfolgt in der Einrichtung, fragen Sie uns gern vor Ort nach dem Formular oder laden Sie dieses online herunter.

Leitbild und pädagogischer Ansatz

 

 

In erster Linie wollen wir den Kindern in unserer Kita eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Sich- Wohlfühlens bieten.

Die Kinder sollen Respekt und Achtung erfahren und die Kindertagesstätte als einen Ort der Wertschätzung erleben. Wir wollen den Kindern Verständnis, Verlässlichkeit, Zeit und Sicherheit geben. Durch das Schaffen von Raum und Gelegenheit sollen alle Sinne entwickelt werden. Lebendigkeit und Entspannung können die Kinder in einem gesunden Verhältnis erfahren.

Verbindliche Grundlagen für unsere Arbeit in der Kindertagesstätte sind das Thüringer Kindertagesbetreuungsgesetz, der Thüringer Bildungsplan sowie die von der Stadt Ilmenau beschlossenen Satzungen über die Benutzung von Kindertageseinrichtungen und über die Erhebung von Gebühren.

Außenansicht 02
Clipart Kinder

Unsere pädagogische Arbeit ist geprägt vom situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet für uns, das Kind als eigenständige Persönlichkeit in seinem Lebensumfeld wahrzunehmen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.
Unsere pädagogischen Angebote richten wir auf den Entwicklungsstand der Kinder, ihren Bedürfnissen, Wünschen und Konflikten aus.
Wir wollen auf die momentanen Anforderungen der Kinder sowie die der Gruppe eingehen. Wir achten jedes Kind mit seinen Stärken, seinen Lebensbedingungen, seinem Temperament, seinem Entwicklungstempo und holen es dort ab, wo es steht. Die Kinder sollen ermutigt werden, sich selbst und ihre Fähigkeiten auszuprobieren und dabei auch Fehler zu machen.
Grundlage für eine gelingende Bildungsarbeit ist dabei das genaue Beobachten und Dokumentieren. Wir wenden in unserer Einrichtung verschiedene Beobachtungssysteme an, die unter anderem in das Portfolio einfließen.

Portfolio

Das Portfolio dient als offenes Verfahren zur Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung des Kindes. Es beinhaltet situative Text-Foto-Kombinationen, Lerngeschichten, Werke des Kindes und Interviews. Bei der Erstellung des Portfolios treten die Erzieher/innen in den Dialog mit den Kindern, über die Deutung der Situation (innere Vorgänge des Kindes), sowie deren Bedeutung (Relevanz für das Kind). In der Folge entscheiden die Kinder darüber, ob und welche Situationen, auch mittels Fotos und eigenen Werken, aufgenommen und beschrieben werden. Das Portfolio ist für die Kinder jederzeit zugänglich. Sie entscheiden wann, mit wem und wie lange sie darüber ins Gespräch kommen.
Mit zunehmendem Erwerb von Sprache und anderen Ausdrucksformen verfügen die Kinder über wachsende Möglichkeiten, das Portfolio selbst zu gestalten und ihre Kompetenzentwicklung (Methoden-, Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz) zu erkennen und zu reflektieren. Dabei werden sie durch die Fachkräfte begleitet und in ihrer Selbstständigkeit bestärkt.
Die Portfolios bieten uns eine gute Gesprächsgrundlage für die jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche. In diesem Dialog erhalten Eltern und Erzieher/innen die Möglichkeit, die Interessen und Lernmethoden des Kindes zu erkennen und gemeinsam zu reflektieren. Durch den Austausch erhalten sie neue Anregungen und Ideen, welche das Kind im häuslichen Umfeld und in der Einrichtung bei der Bewältigung neuer Entwicklungsaufgaben unterstützen.

Projektarbeit

Lichterwoche

 

Neben der Familie ist der Ort Kita für die Kinder ein wichtiger Erfahrungs- und Lernort. Wir geben den Kindern Impulse bzw. greifen ihre Fragen und Ideen auf. In den Projekten findet über einen längeren Zeitraum eine Auseinandersetzung mit einem Thema statt, welches den Interessen und Bedürfnissen der Kinder entspringen.

Projekt Licht

Wir wollen den Kindern ermöglichen, weitgehend selbstständig zu agieren, zu forschen und zu entdecken und sind dabei selbst Lernende und Begleiter/innen. Die Kinder sollen von uns ermutigt werden, Eigeninitiative zu ergreifen, neue Wege zu erkunden, Kreativität zu entwickeln und mit allen Sinnen Erfahrungen zu sammeln.

„Der Weg ist das Ziel!“

In Projekten sollen die Kinder erleben, gute Lösungen gemeinsam zu finden und auszuhandeln und gemeinsam Verantwortung zu tragen.

"Erkläre mir, und ich werde vergessen.
Zeige mir, und ich werde mich erinnern.
Beteilige mich, und ich werde verstehen!"
-Michael Thanhofer-


Unsere letzten spannenden und phantasievollen Projekte waren z. B. „Eine Reise in die Welt der Märchen – Als kleine Forscher auf den Spuren von Zauber und Magie“ oder nach dem Jahresmotto 2020 vom Haus der kleinen Forscher "Von der Quelle bis ans Meer - Wasser neu entdecken!"

Märchenprojekt

Übergänge

Übergänge sind nicht nur Prozess äußerer Veränderungen. Sie fordern Kinder heraus und wirken sich grundlegend auf die kindliche Identität aus. Um emotionale Belastungen, Stressreaktionen und gesundheitliche Einschränkungen zu vermeiden, bereiten wir folgende Übergänge gut vor und begleiten sie verantwortungsvoll.

Eingewöhnung

Wir gestalten unsere Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Vor Aufnahme der Kinder in unsere Kita werden die Eltern zu einen Informations- bzw. Aufnahmegespräch eingeladen. Die Eltern lernen die Leiterin und die jeweiligen Erzieherinnen, die die Kinder betreuen werden, kennen und werden mit den Räumlichkeiten der gesamten Kita vertraut gemacht. Im Aufnahmegespräch haben die Eltern die Möglichkeit, uns die Bedürfnisse, Vorlieben oder Abneigungen ihres Kindes mitzuteilen, damit die Erzieherin individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingehen kann.

Der Ablauf der Eingewöhnung und die Möglichkeiten der Unterstützung des Kindes beim Übergang zu uns in die Einrichtung sind in folgenden Elternbriefen zusammengefasst.

Elternbrief zur Eingewöhnung von Kindern mit Übergang vom Elternhaus in die Kita

Elternbrief zur Eingewöhnung von Kindern mit Übergang von einer außerhäuslichen Betreuung in die Kita

Im Laufe eines bestehenden Kindergartenjahres können die Kinder, individuell ihres Entwicklungsstandes ab dem 2. Lebensjahr, aus dem „Reich“ unserer Jüngsten nun zu den Größeren in den Kindergartenbereich wechseln. Sie kennen diese Umgebung bereits, wir machen sie vor dem Umzug mit ihren neuen Funktionsräumen nochmals intensiver vertraut. Eine Bezugserzieherin begleitet die Kinder bei diesem Übergang. Die Kinder lernen sich zunehmend selbstständiger in ihrer Umgebung zurechtzufinden.

Schulstart

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für die Kinder ein besonderer Lebensabschnitt. Die Kinder erhalten im gesamten Tagesablauf vielfältige Möglichkeiten, ihre Sozial-, Sach-, Methoden- und Selbstkompetenzen weiter zu stärken und zu erweitern. Das Spiel bleibt DIE Lernform des Kindes. Es unterstützt Lernfreude, Lernmotivation und die Neugierde jedes Kindes. Mit den Eltern finden Elternabende und –nachmittage zur Begleitung des Überganges statt. Seit vielen Jahren ist für uns bereits ein guter Kontakt zur Schule unseres Ortes gegeben. Es wurde ein Kooperationsvertrag für die Übergangsphase abgestimmt, welcher jährlich gemeinsam mit Kita und Grundschule reflektiert und nach Bedarf angepasst wird. Die Kinder lernen durch gemeinsame Nachmittage die Schule, den Hort und die Lehrer/Erzieher kennen. Dies gibt den Kindern die benötigte Sicherheit für den Start in ihren neuen Lebensabschnitt.

Kooperation

Familie

Für die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes ist das Zusammenspiel aller Erziehungspartner wichtig.
Ziel unserer Kooperation mit den Eltern, als wichtigste Bezugspersonen für die Kinder, ist das Schaffen einer vertrauensvollen, respektvollen, toleranten und transparenten Basis durch stetigen Informationsaustausch und Dialog zum Wohle der Kinder. Das Öffnen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und die transparente Gestaltung unserer Ziele, Vorstellungen, Praktiken und täglichen Abläufe erreichen wir durch:

  • Kennlerngespräche und Informationsveranstaltungen vor der Aufnahme in die Kita und die anschließende Eingewöhnungszeit in Begleitung der Mutter oder des Vaters
  • regelmäßige Durchführung von Elternabenden, bei denen alles, was Elternhaus und Kita gleichermaßen berührt, besprochen werden kann und Feedback zur pädagogischen Arbeit eingeholt wird
  • Elternbriefe, wenn uns besondere und wichtige Themen bewegen
  • ständige Information und Dokumentation der pädagogischen Arbeit in interessanter und kreativer Art und Weise über Aushänge, Bildungstafeln und das Portfolio
  • Einzelkontakte in Tür- und Angelgesprächen, jährliche Entwicklungsgespräche sowie bei Bedarf Angebot weiterer Gesprächs- und Beratungstermine
  • regelmäßige Zusammenkünfte unserer Elternvertreter/innen und der Leitung für den Informationsaustausch, die Einbeziehung in die pädagogische Arbeit sowie zur Anhörung und Beteiligung bei anstehenden Entscheidungen
  • Mitwirkung der Eltern bei der Planung und Gestaltung von Projekten, Festen und Feiern,
  • Gewinnung der Eltern für die Mitarbeit im Förderverein und aktive Zusammenarbeit des Vereins mit der Kita

Unsere Kindertagesstätte beteiligt sich rege an dem öffentlichen Leben in unserer Stadt. Mit viel Eifer und Interesse unterstützen wir Feste und Höhepunkte. So erfreuen unsere Sonnenscheinkinder mit ihren Kulturprogrammen die Bürger des Ortsteils Gehren sowie seiner Gäste, z. B. Frühlingsmarkt, Schlossparkfest, Historischer Markt, Weihnachtsmarkt, Seniorengeburtstage).

Die Zusammenarbeit mit der Grundschule ist für uns sehr wichtig und soll unseren Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule erleichtern.

Weiterhin bauen wir seit Jahren auf eine gute Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen, u. a. mit dem Forstamt, der Verkehrspolizei und der Bibliothek.

Große Unterstützung erhalten wir auch von örtlichen Vereinen wie z.B. der Feuerwehr, dem Gehrener Unterholz oder dem Sportverein Gehren.

Außerdem arbeiten wir eng zusammen mit interdisziplinären Fachdiensten wie z.B. der Frühförderstelle, dem Jugendamt und dem schulärztlichen Dienst.

Unsere Einrichtung leistet schon seit vielen Jahren ihren Beitrag zur Ausbildung von Praktikanten. Dafür ist es notwendig, mit den ausbildenden Schulen einen guten Kontakt zu pflegen. Die Praktikanten/innen sollen durch ihren Einsatz eine Bereicherung für die Gruppen und Hilfe für die Erzieherinnen sein.

Im Jahr 2005 gründete sich der Förderverein unserer Kita „Sonnenschein“. Anliegen und Ziele des Vereins sind, die pädagogische Arbeit der Kita zu unterstützen und die Zusammenarbeit von Eltern, Erziehern und Kindern zu fördern. Weiterhin unterstützt der Förderverein die Kita bei Veranstaltungen und bei der materiellen Ausstattung.

An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Eltern und alle Kooperationspartner für die gute Zusammenarbeit.

Bring- und Abholzeiten

  • Die Kinder werden ab 6:00 Uhr im Frühdienstbereich begrüßt.
  • Ab 8:30 Uhr beginnt die Spiel- und Angebotszeit. Kinder, die später als 8:00 Uhr in die Kita kommen, sollten zu Hause gefrühstückt haben.
  • Möchten Sie, dass Ihr Kind mit am Vesper teilnimmt, holen Sie es bitte frühestens ab 14:45 Uhr ab, damit es genügend Zeit zum Essen hat.
  • Ab 16:30 Uhr werden die Kinder bis zur Schließung der Einrichtung 17:00 Uhr im Spätdienstbereich betreut.

Verpflegung

Das Mittagessen in unserer Kita wird von der Firma "Mahlzeit Catering" aus Gotha geliefert. Der Essenlieferant bietet Speisen an, die nach den Kriterien des „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ überprüft und erfolgreich zertifiziert wurden. Die Zertifizierung wird jährlich durchgeführt und bescheinigt eine ernährungspsychologisch ausgewogene Mittagsverpflegung.

Essen

Das Frühstück und Vesper geben die Eltern von zu Hause mit. Unsere Einrichtung legt großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Aus diesem Grund bitten wir die Eltern keine Süßigkeiten in die Frühstücks- und Vesperbox mitzugeben. Zur Unterstützung einer gesunden Ernährung reichen wir Obst und Gemüse als Zwischenmahlzeit am Vormittag oder zum Vesper in Verbindung mit Quark und Joghurt. Den Kindern stehen tagsüber Getränke wie Tee und Wasser in ausreichendem Maß zu Verfügung.

Gemüse

Unteranderem stehen wir mit der „Edeka-Stiftung“ in Kooperation. Im Rahmen der Initiative „Aus Liebe zum Nachwuchs“ konnte dadurch ein Hochbeet angeschafft werden. Seither lernen unsere Kindergartenkinder spielerisch und mit allen Sinnen am eigenen Hochbeet, wie Gemüse wächst und gedeiht. Nach guter Pflege kann dieses dann auch geerntet und gemeinsam in unserer Kinderküche weiterverarbeitet werden.