Doppelter Erfolg für Ilmenau
Goethewanderweg und Dr.-Wald-Weg erneut als Qualitätsrouten ausgezeichnet

Ilmenau stärkt seine Position als attraktive Wanderregion im Thüringer Wald. Der Goethewanderweg und der Dr.-Wald-Weg erfüllen weiterhin die Kriterien des Deutschen Wanderverbandes für das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland – Traumtour“.
Der traditionsreiche Goethewanderweg verbindet auf rund 20 Kilometern Ilmenau mit Stützerbach und führt zu bedeutenden Wirkungsstätten Johann Wolfgang von Goethes. Zu den Höhepunkten zählen das Goethehäuschen am Kickelhahn, wo Goethe 1780 sein berühmtes Gedicht „Wandrers Nachtlied“ verfasste, sowie der Schwalbenstein als Ort der Inspiration für Goethes „Iphigenie“ oder auch das Museum Jagdhaus Gabelbach und zahlreiche reizvolle Natur- und Aussichtspunkte.
Der Dr.-Wald-Weg ergänzt das Wanderangebot als rund 13 Kilometer lange Rundtour zwischen Stützerbach, Frauenwald und Schmiedefeld. Im UNESCO-Biosphärenreservat „Thüringer Wald“ steht hier das bewusste Erleben des Waldes und seiner gesundheitsfördernden Wirkung im Mittelpunkt. Als Gesundheits- und Achtsamkeitspfad lädt er dazu ein, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und den Alltag hinter sich zu lassen.
Das Qualitätsprädikat ist jeweils drei Jahre gültig. Während der gesamten Laufzeit muss die geprüfte Wegequalität gewährleistet sein. Dazu gehören unter anderem eine zuverlässige Markierung, eine attraktive Wegeführung und ein hochwertiges Natur- und Wandererlebnis.
Mit beiden ausgezeichneten Wegen unterstreicht Ilmenau seine Bedeutung als Wanderstandort, der Kulturgeschichte, Naturerlebnis und Gesundheitsangebote miteinander verbindet. Die beiden Urkunden nahm Ilmenaus Wegewart Enrico Minner entgegen.
„Qualitätswanderrouten sind für Ilmenau ein entscheidender touristischer Standortfaktor. Sie erhöhen die Attraktivität unserer Region als ganzjähriges Reiseziel und stärken die regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, das touristische Profil der Stadt zu schärfen“, sagte Ilmenaus Oberbürgermeister Daniel Schultheiß.
