Ziegenbrunnen Kopfbild
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Aussichtspunkt Schwalbenstein am Goethewanderweg bei Ilmenau nach umfangreicher Restaurierung wieder freigegeben

Restaurierung Schwalbenstein

Die markante Schutzhütte auf dem Schwalbenstein wurde nach einer umfangreichen Restaurierung wieder für Besucher freigegeben. Die Holzkonstruktion des beliebten Ausflugsziels am Goethewanderweg bei Ilmenau grundlegend aufgearbeitet. Möglich wurde dies durch die Bewilligung des Projektantrages der Stadt Ilmenau durch die Landesforstanstalt. Seit 2018 ist ThüringenForst im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und ländlichen Raum in der Pflege von Wanderwegen der Kategorien A und B gemäß touristischer Wanderwegekonzeption Thüringen 2025 aktiv. Bewilligt werden Maßnahmen, welche einen deutlichen Mehrwert für den Wandertourismus darstellen.

Seit dieser Woche können Besucherinnen und Besucher wieder den Blick über das Tal der Ilm von Manebach bis Ilmenau und auf den Kickelhahn gegenüber genießen. Im vergangenen Jahr wurde die Holzbrücke zu dem Aussichtspunkt auf dem Felsen neu aufgebaut. Ein Teil der Rundhölzer in der Schutzhütte war morsch, Wasser lief hinter die Verschalung und hatte bereits die Grundkonstruktion angegriffen, berichtete Katharina Bloß vom Thüringer Forstamt Frauenwald. Die Erneuerung des Aussichtspunkts auf dem Schwalbenstein als Bestandteil von Thüringens erstem zertifizierten Wanderweg sei ein wichtiger Meilenstein für die Region und den Tourismus, sagte Dunja Rose, Abteilungsleiterin für Stadtgrün, Friedhof und Forst im Ilmenauer Sport- und Betriebsamt.

Bei der grundlegenden Überarbeitung der Schutzhütte auf dem Felsen hat die Zimmerei Pohl als ausführendes Unternehmen auch auf Langlebigkeit geachtet. „Wir haben einige Details konstruktiv verbessert, um einen besseren Holzschutz zu erreichen“, erklärte Geschäftsführer Tobias Pohl. So wurden in die Fassade Wasserabläufe integriert, um die darunter liegenden Schwellen zu schützen. Von der originalen Holzkonstruktion wurden bei der aktuellen Maßnahme rund zehn Prozent der Elemente ausgetauscht.

Der Schwalbenstein wurde oft von Johann Wolfgang von Goethe aufgesucht, wenn er in Ilmenau weilte. Hier schrieb der Dichter am 19. März 1779 den vierten Akt der Iphigenie.

Auf dem Gruppenfoto von links: Ilmenaus Wanderwegewart Enrico Minner, Geschäftsführer Tobias Pohl, Katharina Bloß und Leiter Hagen Dargel vom Forstamt Allzunah sowie Abteilungsleiterin Dunja Rose.