Altstadtfest Hauptbühne 2019
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INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Einladung auf eine Reise durch die Zeit: Ermäßigter Eintritt in allen drei Ilmenauer Goethemuseen

Sonntag, 17.05.2026, 10:00 - 17:00 Uhr

Museum Goethehaus Stützerbach | Museum Jagdhaus Gabelbach | GoetheStadtMuseum Ilmenau


 

Die drei Ilmenauer Goethemuseen laden anlässig des internationalen Museumstages am Sonntag, den 17.05.2026, zu einer kleinen Zeitreise ein.

Das Museum Goethehaus Stützerbach führt seine Gäste in jene Zeit zurück, als der junge Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach gerade die Amtsgeschäfte übernommen hatte und den acht Jahre älteren, schon damals berühmten Dichter, Johann Wolfgang von Goethe an den Weimarer Hof geholt hatte. 

In diesem Jahr ganz neu: Eine neue Medienstation fand ihren Platz in der Ausstellung. In dem dort gezeigten Film erläutert Veronika Gundelach ihren Tagesablauf als Frau des Glashüttenbesitzers Johann Nathan Gottlob Gundelach. Sie schildert den Besuch des Herzogs Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach und Goethes, die beide in ihrem Haus Quartier nahmen und beleuchtet die Bedeutung der Glasherstellung in Stützerbach.

 

Museum Goethehaus Stützerbach: Arbeitsplatz eines Glasbläsers
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Zudem hielten sich der Herzog Carl August und Goethe mehrfach bei Jagdausflügen im Museum Jagdhaus Gabelbach auf. Der herrschaftlich ausgestattete Festsaal sowie die historisch eingerichteten Wohnräume vermitteln noch heute ein eindrucksvolles Bild von der früheren Einrichtung des Hauses. Durch Goethes zahlreiche Aufenthalte und sein Wirken vor Ort, erhielt er vielfache Anregung für sein poetisches, naturkundliches und malerisches Schaffen. 

Der Wald mit all seinen Facetten speilt vor allem im Erdgeschoss des Museums eine große Rolle. Zahlreiche Pflanz- und Tierpräparate, historische Jagdausrüstung und moderne Medienstationen lassen Besucher den anschaulich den Wandel des Waldes seit 250 Jahren nacherleben.

Museum Jagdhaus Gabelbach - Festsaal
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Seine umfangreichen dienstlichen Aufgaben führten Goethe mehrfach nach Ilmenau. Dabei weilte er oft in den herzoglichen Räumen des Amtshauses, das heute u.a. das GoetheStadtMuseum beherbergt. Im Auftrag des Herzogs ordnete er das zerrüttete Steuerwesen der Stadt und sorgte für die Wiederbelebung des Kupfer- und Silberbergbaus. Noch heute findet man im historischen Salon den originalen Dielenfußboden, auf dem schon Goethe auf und ab ging.

Außerdem gibt das Museum spannende Einblicke in die Ilmenauer Stadtgeschichte vom historischen Bergbau über die langjährige Glas- und Porzellantradition bis zur Spielzeugherstellung und zum Kurwesen. 

Goethesalon im GoetheStadtMuseum
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