Übergabe des Heinse-Denkmals nach umfangreicher Sanierung
Nach einer umfangreichen Sanierung wurde im Ilmenauer Ortsteil Stadt Langewiesen das Heinse-Denkmal wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Bei den Erneuerungsarbeiten in den vergangenen Monaten wurde die Anlage komplett aufgenommen und anschließend wieder aufgebaut. In Summe wurden rund 1000 Steine dokumentiert, repariert oder ausgetauscht, sagte bei der Wiedereinweihung Gunter Mohring, der Geschäftsführer der ausführenden „BR“ Bauwerkrestaurierung GmbH.
Langewiesens Ortsteilbürgermeisterin Ines Wagner dankte dem Unternehmen, das im Wortsinn Stein auf Stein mit viel Fleiß gebaut habe und würdigte zudem das Engagement des Kulturvereins, der sich rührend um die Bewahrung des historischen Erbes von Langewiesen einsetzt. Wie eng auch die gleichnamige Grundschule mit Heinse verbunden ist, zeigten die Mädchen und Jungen, die zur Feierstunde ein Programm einstudiert hatten.
Rund 360.000 Euro wurden in die Sanierung des Heinse-Denkmals investiert, sagte Ilmenaus Oberbürgermeister Daniel Schultheiß, der sich zugleich für den 70-prozentigen Anteil der Städtebauförderung an den Baukosten und die kooperative Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde bedankte. Die Sanierung des Heinse-Denkmals ist Teil der Entwicklung eines „grünen Bands“ durch Langewiesen, das vom Felsenkellerpark über den Heinse-Park bis hin zum Ilmpark reicht.

