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Thüringer Verdienstorden für Dr. Michael Krapp

Thüringer Verdienstorden Dr. Michael Krapp

Dr. Michael Krapp aus Ilmenau hat von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt den Thüringer Verdienstorden verliehen bekommen. Im Beisein von Ilmenaus Bürgermeisterin Beate Misch würdigte der Ministerpräsident Krapps außergewöhnliche Hingabe für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Thüringen seit mehr als zwei Jahrzehnten. „Als Landesvorsitzender habe er die Arbeit des Verbandes über viele Jahre hinweg geprägt, weiterentwickelt und ihr eine starke öffentliche Wahrnehmung verliehen. Mit großem persönlichem Einsatz hat er Menschen für die Anliegen des Volksbundes gewonnen und die Erinnerungskultur im Freistaat nachhaltig gestärkt“, sagte Voigt.

Bereits als Chef der Thüringer Staatskanzlei und später als Thüringer Kultusminister setzte er sich mit Nachdruck für die Belange der Kriegsgräberfürsorge und ein öffentlich wahrnehmbares Gedenken am Volkstrauertag ein. Dass der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge heute in Thüringen eine so hohe Bekanntheit und Anerkennung genießt, sei maßgeblich seinem Wirken zu verdanken. Nicht ohne Grund werde Michael Krapp vielerorts als das Gesicht des Volksbundes in Thüringen wahrgenommen.

Nicht nur innerhalb Thüringens, auch im Bundespräsidium des Volksbundes und in weiteren Gremien brachte er seine Erfahrung und sein Wissen ein. Neben seinem Engagement für die Kriegsgräberfürsorge übernahm Dr. Krapp außerdem führende Aufgaben im Deutschen Roten Kreuz – als Landesvorsitzender der DRK-Bergwacht Thüringen und Mitglied des Präsidiums des DRK-Landesverbandes. Darüber hinaus engagierte er sich als Vorsitzender des Fördervereins der Gedenkstätte Billmuthausen für die Erinnerung an die deutsche Teilung. „Mit seinem Wirken im DRK, vor allem aber mit seinem jahrzehntelangen Einsatz für die Kriegsgräberfürsorge und die Erinnerungsarbeit hat sich Dr. Michael Krapp in herausragender Weise um den Freistaat Thüringen verdient gemacht. Er hat dazu beigetragen, dass Erinnerung lebendig bleibt und aus ihr Engagement für Frieden und Versöhnung erwächst“, würdigte Voigt.