Jahresempfang des Oberbürgermeisters der Stadt Ilmenau am 26. März 2026
Die Würdigung der ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger stand im Mittelpunkt des diesjährigen Jahresempfangs der Stadt Ilmenau. Prominente Besucherin der Veranstaltung war Rennrodelsportlerin Dajana Eitberger, die sich nach ihren Gold- und Silbererfolgen bei den Olympischen Winterspielen 2026 als gebürtige Ilmenauerin erneut in das Ehrenbuch der Stadt eintrug.
„Die Stadt schafft den Rahmen, die Menschen füllen ihn mit Leben“ – unter diese Überschrift stellte Ilmenaus Oberbürgermeister Daniel Schultheiß seine Rede zum Jahresempfang. In Ilmenau zeige sich Tag für Tag, was es bedeute, Verantwortung zu übernehmen, füreinander da zu sein und unsere Stadt aktiv mitzugestalten. „Ob im Sportverein, in der Freiwilligen Feuerwehr, in sozialen Initiativen, in Kultur- und Heimatvereinen, in Kirchen, in Umweltprojekten oder in der Kinder- und Jugendarbeit – überall sind es engagierte Menschen, die mit Zeit, Kraft und Leidenschaft unser Zusammenleben bereichern“, würdigte der Oberbürgermeister. Unterstützt werden in diesem Jahr auf sozialen, sportlichen und kulturellen Gebieten aktive Vereine und Verbände mit einer Summe von insgesamt 120.000 Euro, die der Stadtrat als freiwillige Leistung der Kommune beschloss.
Besonders in herausfordernden Zeiten werde deutlich, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für das soziale Gefüge unserer Stadt sei. Es reiche von der Organisation kultureller Veranstaltungen und der Unterstützung hilfsbedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger bis zum Training sportlichen Nachwuchses. An dieser Stelle schloss sich der Kreis zum Besuch von Dajana Eitberger, deren Talent durch den Rodelclub Ilmenau und namentlich durch Kerstin Merten entdeckt wurde.
Diese Leistungen und der Erfolg engagierter ehrenamtlicher Arbeit sei aber auch Verpflichtung für den Stadtrat und die Stadtverwaltung, ging Ilmenaus Oberbürgermeister auf die Sanierung der 1989 von Hans Rinn erbauten Sommerrodelbahn ein. Mit dem Beschluss des Haushalts 2026 hat der Stadtrat den Weg frei gemacht für die umfassende Erneuerung und den Ausbau der Anlage im Umfang von 6,3 Millionen Euro.
Ein weiteres Projekt ist der „Sportplatz des Friedens“. Nachdem die Stadt in den vergangenen Jahren stark in Fußballplätze, Radsport, auch städtische Sporthallen investiert haben, soll nun auch dem Rollsport eine weitere Bühne geboten werden, so der Oberbürgermeister. Zuvor muss allerdings die Verrohrung des Rottenbachs erneuert werden.
2026 werden aber auch wichtige Akzente bei der weiteren Stadtentwicklung gesetzt – etwa mit dem Jugendclub in Langewiesen, den Investitionen der Dorfentwicklung in Stützerbach, Manebach und Frauenwald, dem Abschluss des Kindergartenneubaus in Gehren und der weiteren Entwicklung des Areals an der Fischerhütte. Auch die Modernisierung des Fuhrparks der Feuerwehr stehe wieder auf der Agenda, sagte Daniel Schultheiß.
Für die musikalische Umrahmung des von Katharina Herz moderierten Abends sorgte das Duo „faBRi“. Ausgezeichnet wurden mit der Ehrenmedaille Gerhard Dehmel sowie mit den Ehrenamtsmedaillen Gerlinde Kaizik und Felicitas Schimanke. Die Laudationen hielten Bürgermeisterin Beate Misch, 1. Beigeordneter Eckhard Bauerschmidt und 2. Beigeordneter Dr. Hans-Jochen Dietz.





