Aufruf des Oberbürgermeisters zu Besonnenheit, zur Einhaltung der behördlichen Regeln und zur Rücksicht in der "Corona-Krise"

Aufruf zu Besonnenheit, zur Einhaltung behördlicher Regeln & Rücksicht

Aufruf des Oberbürgermeisters zu Besonnenheit, zur Einhaltung der behördlichen Regeln und zur Rücksicht in der "Corona-Krise"

 

Liebe Ilmenauerinnen und Ilmenauer,                                                                          

ich weiß, die Einschränkungen aufgrund der Anordnungen der Behörden zur Bekämpfung der Ausbreitung des „Corona-Virus“ sind unangenehm und bringen den gewohnten Alltag durcheinander.

Viele sind besorgt um ihre Gesundheit und überaus ängstlich, andere meinen die Maßnahmen seien völlig übertrieben und für sie selbst nicht von Bedeutung.

Ich fordere Sie alle zu mehr Besonnenheit aber vor allem zu Rücksichtnahme auf! Denn vor allem jene Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, Ältere mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche sind erheblich gefährdet und haben es nicht selbst in der Hand gesund zu bleiben. Sie müssen in Geschäfte gehen, Lebensmittel und Medikamente kaufen. Dort sind sie dem Kontakt anderer Menschen ausgesetzt und können sich auch anstecken! Deshalb liegt es in unser aller Verantwortung, Kontakte bestmöglich zu vermeiden und selbst gesund zu bleiben. Ein jeder hat wohl Großeltern, hat Bekannte mit gesundheitlichen Problemen oder Schwangere beziehungsweise Menschen mit Kleinkindern im Freundeskreis, die gefährdet sein könnten. All diese müssen geschützt werden.

Da weiterhin jeder ein stiller Überträger des Virus sein kann, ohne es zu bemerken, bitte ich Sie eindringlich darum, Kontakte über das direkte familiäre Umfeld hinaus zu vermeiden. Dies ist die beste Vorbeugung gegen Ansteckungen. Halten Sie den geforderten Abstand zu Anderen, respektieren Sie deren Recht auf Gesundheit. Insbesondere als Vater zweier Söhne und als Familienmensch, weiß ich, wie schwer das alles ist.

Wir sollten uns jetzt darauf besinnen, einander zu helfen und zusammenzuhalten. Mehr Mit-menschlichkeit und Einfühlungsvermögen können uns ideell wieder näher zusammenbringen. Ich denke mit Freude an die spontanen und menschlichen Gesten des Danke-Sagens gegenüber  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Supermärkten, Apothekern, Ärzten und dem Krankenhauspersonal. Auch ich sage Danke. Danke an jene, die jetzt in vielerlei Berufen für uns alle da sind. Aber auch an jene, die all die Einschränkungen in Kauf nehmen, um jetzt für die Gesundheit  aller einzustehen.

Bleiben Sie gelassen, seien Sie einander zugeneigt. Befolgen Sie bitte die Anordnungen der Behörden. Ich weiß, wir werden so diese unangenehme Zeit der Widrigkeiten gemeinsam überstehen, sodass wir schon bald wieder positiv in die Zukunft sehen können.

Wir informieren weiterhin auf der städtischen Internetseite über die aktuellen Entwicklungen und Verhaltensvorschriften (Allgemeinverfügungen) des Ilm-Kreises.

 

Ihr

Dr. Daniel Schultheiß

Oberbürgermeister