Panorama Stützerbach
© Stadtverwaltung Ilmenau / Wolfgang Kobe

Goethe und Stützerbach

Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar ließ u. a. auf dem Schlossberg ein Jagdschloss errichten, das allerdings nur von 1736 bis 1749 gestanden hat. Im Gefolge des späteren Herzogs Carl-August weilte auch Johann Wolfgang Goethe, 13mal kam er dabei nach

     „... dem geliebten Stützerbach...“  wie er es in einem Brief vom 03.08.1776 nannte.

Der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe wohnte im "Gundelachschem Haus", dem heutigen Museum. Zu besichtigen sind das originale Wohn- und Arbeitszimmer Goethes, verschiedene Schriften zu den geologischen Studien Goethes, Briefe und Zeichnungen sowie das sogenannte „Goethezimmer“.

Auch Goethes dichterische Tätigkeit wurde durch seine Aufenthalte im Amt Ilmenau beflügelt. Der „Goethewanderweg von Ilmenau nach Stützerbach“ folgt diesen Spuren vorbei an Kickelhahn, Hermannstein und Gabelbach und verbindet eindrucksvoll die Naturschönheit der Landschaft mit historischen Hintergründen.

Sein Gedicht „Dem Schicksal“ (später unter der Überschrift „Einschränkung“ veröffentlicht) nennt er in einen Brief vom 30. Aug. 1776 an Lavater „...ein paar Zeilen reinen Gefühls, auf dem Thüringer Wald geschrieben den 3. August morgens…“ (Sein Tagebuch belegt, dass er am 3. August 1776 in Stützerbach war). Es beginnt mit den Zeilen

                  „Ich weiß nicht, was mir hier gefällt,
                                 in dieser engen kleinen Welt
                                             Mit leisem Zauberband mich hält…“

Goethemuseum
Sebastian-Kneipp-Straße 18
98694 Ilmenau
Tel. + 49 36784 / 50277

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Goethehaus