Stadt- und Schlossmuseum Gehren Jagdzimmer
© Heimat- und Geschichtsverein Gehren

Stadt- und Schlossmuseum Gehren

Das Stadt- und Schlossmuseum Gehren ist derzeit geschlossen.

Stadt- und Schlossmuseum Gehren Jagdzimmer

Das Museum befasst sich auf vielfältige Weise mit der Geschichte des Reichslehnamtes und der späteren Stadt Gehren im Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Gehrens Geschichte kann dokumentarisch bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Ein Modell verdeutlicht die Schönheit der Anlage des Gehrener Schlosses, welches 1933 abbrannte. Ruine und Schlosspark stehen heute unter Denkmalschutz. Zu sehen sind Stücke aus dem Inventar und eine Fotosammlung zu den Innenräumen des Schlosses. Eine Vitrine informiert über Münzen, die im Amt Gehren herausgegeben wurden.
Weitere Schwerpunkte der Ausstellung sind die Jagdleidenschaft der Schwarzburg-Sondershäuser Fürsten sowie Gehren als Amtssitz und Industriestandort. Man kann Exponate zum Sichelhammer und zur Eisenhütte sowie der späteren Porzellanfabrik auf dem Günthersfeld besichtigen. Alltagsgegenstände aus dem Leben der Menschen werden in einer historischen Küche präsentiert.
Auf dem Außengelände befinden sich ein Nachbau des Schlossbrunnens und steinerne Zeugen des Schlossbaus. Auch eine Dokumentation des Munitionslagers "Muna" aus dem 2. Weltkrieg im Esbacher Forst ist zu sehen. Die Schlossruine mit dem restaurierten Torhaus und der originalen Brunnenschale kann frei besichtigt werden. Eine Sonderausstellung des BDV (Bund der Vertriebenen) ist den Weltkriegsflüchtlingen gewidmet, die in Gehren ihre zweite Heimat fanden und sehr zur Entwicklung der Stadt nach 1945 beitrugen.

Raum im Stadt- und Schlossmuseum

Direkter Kontakt

OT Stadt Gehren
Amtsstraße 3a
98694 Ilmenau

Sonntag, 15:00-17:00 Uhr
(Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache möglich)

+49 36783 87377
Stadt- und Schlossmuseum Gehren Blick in den Schlosspark