Maskengruppe
© Stadtverwaltung Ilmenau

Maskenausstellung Manebach

Manebach - "Werkstatt des Prinzen Karneval" & "Wiege" der Paläobotanik

Im „Haus des Gastes“ in Manebach befindet sich im oberen Stockwerk eine kleines Heimatmuseum, das die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner erzählt.

Über viele Jahrzehnte prägte vor allem ein Erwebszweig die Entwicklung des Bergdorfes - die Masken- und Scherzartikelfabrikation. Zum Sortiment gehörten neben Masken auch Papierlaternen und Papiermützen, Musikinstrumente aus Pappe und viele andere Karnevalsartikel, die überwiegend in Heimarbeit gefertigt wurden. Geliefert wurde nicht nur in die deutschen Hochburgen von Fastnacht, Karneval und Fasching, es wurde auch ins europäische Ausland, nach Nord- und Südamerika sowie nach Asien exportiert. 1971 wurde die Produktion eingestellt. Die kleine Maskenausstellung zeigt eindrucksvoll die Vielfalt dieser langjährigen Manebacher Tradition.

Masken in Manebach
Masken in Manebach

Manebach ist außerdem unter Fachleuten als bedeutender Fundort für  Fossilien bekannt und gilt als die Geburtsstätte der Paläobotanik - der Lehre von fossilen Pflanzen. Wertvolle Exemplare der zahlreichen, gut erhaltenen Manebacher Fossilien  werden beispeilsweise im Naturkundemuseum Berlin oder im Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen ausgestellt. Eine kleine Auswahl der fossilen Pflanzenabdrücke befindet sich auch in der Heimatstube Manebach.

Fossiler Farn
Fossiler Farn

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.vht-manebach.de/historie/.