Bild: Blick vom Hochhaus Richtung Norden

Gedanken des Oberbürgermeisters zu Weihnachten und zum Jahreswechsel



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gegen Ende eines jeden Jahres freuen wir uns auf ruhige Stunden und besinnliche Tage, auf Zeit für uns selbst, Zeit für unsere Freunde und besonders für unsere Familie. Wir suchen Entspannung und streben danach, uns noch einige persönliche Wünsche zu erfüllen, bisher Unerledigtes zu Ende zu führen und blicken auf das bald hinter uns liegende Jahr zurück.

Das Weihnachtsfest setzt den äußeren Anlass, Ruhe zu suchen und zu fragen: Was hat uns am meisten beschäftigt? Welche Aufgaben gilt es noch zu erledigen? Wir möchten die vergangenen Ereignisse hinter uns lassen und befreit und zuversichtlich ins neue Jahr gehen.

Auch für all jene, die Weihnachten nicht als christliches Fest feiern, weil sie einer anderen Religion angehören oder nicht religiös sind, markieren die Feiertage einen Zeitpunkt an dem wir uns besinnen, vielleicht schon mit positiven Vorsätzen an das kommende Jahr denken und daran, wie wir es gern verbringen möchten.
Natürlich denken wir in der Weihnachtszeit an Verwandte, Freunde oder Nachbarn und versuchen aufs Neue passende Geschenke zu finden. Dies ist in der Regel eine geschäftige Zeit. Jedoch sollten wir unseren Blick erweitern und auch an andere denken. Es gibt etliche Menschen, denen es nicht so gut geht – Menschen, die unsere Hilfe gebrauchen können. Ob sie bedürftig sind, mit Krankheit, Einsamkeit oder ganz anderen Problemen ringen, eine kleine Unterstützung, etwas Trost oder auch nur eine kleine mitfühlende Geste können erstaunlich viel bewirken und wieder Freude spenden.

Das bald zurückliegende Jahr war eines mit vielen Herausforderungen und gleichzeitig ein sehr erfolgreiches Jahr für unsere Stadt. Wir konnten viele Projekte erfolgreich gestalten und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen.

Seit dem 1. November bin ich nun ein Jahr im Amt des Oberbürgermeisters tätig. In meiner politischen Arbeit, in vielen Gesprächen, auf etlichen Veranstaltungen und bei Unternehmensbesuchen konnte ich erleben, wie Sie als Bürgerinnen und Bürger, sich jeden Tag für das Wohl unserer Stadt einbringen. Ob im Beruf oder durch ehrenamtlichen Einsatz – durch Ihre Arbeit schaffen Sie die Voraussetzungen für das Funktionieren unserer Gemeinschaft. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken, insbesondere allen, die sich über ein Ehrenamt politisch, sozial oder im Vereinsleben engagieren. Dafür heben Sie mein Respekt und meine Anerkennung.

Liebe Ilmenauerinnen und Ilmenauer, von Herzen wünsche ich Ihnen allen Gesundheit, Freude, Glück und Zuversicht, für ein erfolgreiches neues Jahr 2020!


Ihr Dr. Daniel Schultheiß
Oberbürgermeister