Bild: GoetheStadtMuseum im Amtshaus

SONDERAUSSTELLUNG

Von Max Ackermann bis zur Prunkvase

Ankäufe des GoetheStadtMuseums Ilmenau seit 2010

vom 11. April bis zum 7. Mai 2017



Museumsarbeit hinter den Kulissen
Museumsarbeit hinter den Kulissen

Sammeln, Bewahren, Erforschen, Ausstellen, Vermitteln sind die fünf Kernaufgaben der Museumsarbeit. Das Sammeln bildet die Voraussetzung für alle weiteren Aktivitäten eines Museums. Das GoetheStadtMuseum Ilmenau sammelt vor allem kultur- und kunstgeschichtliche Objekte, die Goethes Wirken in Ilmenau beleuchten, die Geschichte der Stadt illustrieren oder die einheimische Kunst repräsentieren. In den vergangenen 7 Jahren erwarb das Museum mehr als 100 wertvolle Gegenstände, die diesem Anspruch gerecht werden. Ein Teil davon wird in den ständigen Dauerausstellungen im Amtshaus am Markt und im Museum Jagdhaus Gabelbach präsentiert. Der größere Teil befindet sich in den nicht zugänglichen städtischen Museumsdepots. Mit dieser Sonderausstellung wird nun erstmals die Vielfalt des Sammlungsspektrums vorgestellt. Gezeigt werden Werke der Künstler Max Ackermann und Klaus Waschke, einmalige Altilmenauer Porzellane, verschiedene Ilmenauer Glasprodukte, kostbare Gemälde und kulturgeschichtliche Objekte aus Nachlässen. Dazu gehören historische Sachzeugen der Mühlenbesitzerfamilie Pfriem, der Honoratiorenfamilie Wenzel und der Familie des Bergmeisters Mahr. Aber auch wertvolle historische Bücher oder eine Prunkvase mit der Darstellung des Marktplatzes stehen im Fokus. Ermöglicht wurden die Ankäufe durch die Stadt Ilmenau, den Förderverein „GoetheStadtMuseum Ilmenau“ e. V. und Sponsoren wie die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, die Kulturstiftung der Länder und private Spender. Die Exposition kann vom 11. April bis zum 7. Mai 2017 besichtigt werden.