Bild: Netzwerk gegen Gewalt im Ilm-Kreis

Internationaler Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen"



Fahne frei leben - ohne Gewalt

 25. November

Seit 2013 beteiligt sich die Stadtverwaltung Ilmenau an der jährlich weltweit stattfindenden Fahnenaktion und hisst vor dem Amtshaus in Ilmenau die Fahne mit der Aufschrift: „frei leben - ohne Gewalt".

Damit setzt die Stadtverwaltung Ilmenau ein sichtbares Zeichen, dass sie sich für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben aller Frauen und Mädchen weltweit, einsetzt.Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau, Vertretern der Opfer von Gewalt Betroffener des "Weißen Ringes" und anderer Netzwerkpartner des " Netzwerkes gegen Gewalt des Ilm-Kreises" wird auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass Gewalttaten schnell und couragiert zur Anzeige zu bringen sind, um eine effektive Strafverfolgung zu ermöglichen.

In diesem Jahr wird die Flagge "frei leben - ohne Gewalt" in der Zeit vom 23.11.2020 bis zum 27.11.2020 vor dem Amtshaus in Ilmenau wehen.

Coronabedingt wird die Aktion nur in einem kleinen Rahmen gemeinschaftlich von den Akteur*innen der Aktionswoche "NEIN heißt NEIN" begleitet.

Weiterhin wird die Flagge ebenfalls an der "Alten Försterei" am Wetzlarer Platz in Ilmenau sowie auf dem Gelände der TU Ilmenau, vor dem Audimaxx diese Woche zu sehen sein.

In einigen Supermärkten, Drogerien, Baumarkt und Apotheken der Stadt Ilmenau sind ebenfalls in dieser Aktionswoche Hinweise auf diverse Hilfsangebote und die bundesweite Aktion "Stärker-als-Gewalt" zu finden.


"NEIN heiß NEIN" Aktionswoche gegen Gewalt vom 19.11.2020 bis zum 27.11.2020

Die Stadtverwaltung Ilmenau, Gleichstellungsbeauftragte organisiert in diesem Zeitraum gemeinsam mit dem Gleichstellungsrat der Technischen Universität Ilmenau, dem Frauen-und Familienzentrum Ilmenau sowie dem Weissen Ring e.V. die Aktionswoche gegen sexualisierte Diskriminierung und jegliche Form von Gewalt an Frauen.

Sexualisierte Diskriminierung umfasst verschiedene Formen von anzüglichen Bemerkungen bis hin zum Ausschluss von Frauen aus lukrativen Bereichen. Verschiedene Workshops zu den genannten Themen waren vorgesehen, ebenso  eine Filmvorführung " Nome di Donna"(Italien 2019) sowie eine Lesung mit Simone Schmollack " Und er wird es immer wieder tun". Coronabedingt mussten leider fast alle geplanten Veranstaltungen abgesagt werden.

Lediglich die Fahnenaktionen am 23.11.2020 um 8.00 Uhr vor dem Amtshaus in Ilmenau sowie die Fahnenaktion am gleichen Tag um 11.00 Uhr auf dem Gelände der UNI konnten gemeinschaftlich im kleinen Rahmen durchgeführt werden.  Ebenfalls an der "Alten Försterei" am Wetzlarer Platz in Ilmenau weht in dieser Woche die Fahne " frei leben - ohne Gewalt" als sichtbares Zeichen, keine Form von Gewalt an Frauen und Mädchen zu tolerieren und die Gesellschaft für dieses Thema zu sensibilisieren und Betroffenen zu zeigen, dass es verschiedene Hilfsangebote und Ansprechpartner*innen für sie gibt.

Fahne 2020 Amtshaus
Fahne 2020 Amtshaus
Fahne 2020 Uni
Fahne 2020 Uni
Fahne 2020 Uni Gruppe
Fahne 2020 Uni Gruppe


 



Logo Netzwerk gegen Gewalt des Ilm-Kreises

Gewalt an Frauen und Mädchen ist keine Privatsache

Das Netzwerk gegen Gewalt des Ilm-Kreis, welches seit 2003 besteht, ist ein freiwilliger, ohne vertragliche Bindungen gewollter Zusammenschluss von Institutionen und Beratungsstellen im Ilm-Kreis, mit dem Ziel, durch abgestimmte Zusammenarbeit wirksame Maßnahmen und Aktivitäten gegen Gewalt zu entwickeln. Die Mitglieder des Netzwerkes gegen Gewalt im Ilm-Kreis sind jedes Jahr Akteure und machen durch verschiedene Aktionen auf diese Thematik aufmerksam.


 

 


 

Im Jahr 2012  wurde per Gesetz das bundesweite kostenlose Hilfelefon beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben installiert und ins Leben gerufen.

365 Tage im Jahr , 24 Stunden am Tag, kostenfrei erreichbar

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät betroffene Frauen zu allen Formen von Gewalt : bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, Menschenhandel oder Genitalverstümmelung. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und mit Hilfe von Dolmetscherinnen in mehreren Sprachen. Die Beraterinnen vermitteln bei Bedarf an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort. Auch unterstützende Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden.

alle weiteren Informationen erhalten Sie unter : WWW.HILFETELEFON.DE