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Von Bach zu Goethe - "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland"

25 km, Teil des Hauptwanderweges Jena - Eisenach

"Von Bach zu Goethe" - so nennt sich der Wanderweg, der Sie über 25 km von Arnstadt nach Ilmenau, den Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs und Johann Wolfgang von Goethes führt.

Deutscher Wanderverband "Wanderbares-Deutschland"


Höhenverlauf - für großes Bild bitte klicken!
Der Wanderweg verläuft über die Reinsberge, den Veronikaberg und durch drei anerkannte Naturschutzgebiete, mit herrlichen Panoramablicken ins Tal der wilden Gera, auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes und ins malerische Wipfratal.
Er führt naturbelassen durch idyllische Landschaft mit Buchen - und Mischwaldbeständen.

Wir beginnen unsere Wanderung am Bachdenkmal auf dem Arnstädter Marktplatz bei der Bachkirche und begehen die historischen Straßen der Innenstadt. Vorbei an den Miniaturbauten am Fuße des Neideckturms gelangen wir am Fischtor vorbei, über den Wollmarktsplatz bis zum Fußweg parallel zum Gera-Radwanderweg.
Dem Flusslauf der Gera folgend biegen wir nach ca. 800 m am Beginn der Kirschallee in den Reinsfelder Marktweg ein.

Nach ca. 400 m bietet sich ein Abstecher zum Walpurgiskloster an, einem ehemaligen Benediktiner-Kloster, welches 1196 erstmalig erwähnt wurde und von dem vor einigen Jahren die Grundmauern fachgerecht freigelegt wurden.
Unsere Wanderung verläuft weiter bergan bis zur Höhe der Haselkoppe (580m), dann leicht wellig bis zu einem Aussichtspunkt mit Panoramablick ins Wipfratal und auf die Orte Reinsfeld, Schmerfeld, Wipfra und Neuroda.
Wir erreichen nach ca.10 km die Karstbrüche der Reinsberge mit der Möglichkeit eines Abstechers zur Kanzel Plaue, mit herrlicher Aussicht ins Tal der wilden Gera und auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes, aber auch zum Burgenensemble des Drei-Gleichen-Gebietes und ins Thüringer Becken.
Weiter geht es entlang eines Kammweges mit Felsabstürzen und reicher Karstflora bis zur Reinsburg, den Resten einer alten Raubritterburg, die 1290 zerstört wurde.
Ein wunderschöner Fernblick zum Stausee Heyda und auf Ilmenau ist die Belohnung für den bisher absolvierten Teil des Weges.
Unsere Wanderung führt weiter bis zur Halskappe, mit 605m dem höchsten Punkt des Wanderweges und zum NSG Veronikaberg, bekannt für ein großes Vorkommen geschützter Pflanzen der Muschelkalkflora.
Vorbei an einem der größten Eibenbestände Deutschlands erreichen wir nach fast 20 km absteigend den Ort Martinroda mit seiner Dorfkirche und deren einzigartigen hölzernen Glockenturm.
Dem "Ilmenauer Fußweg" folgend, verlassen wir Martinroda und unterqueren die Autobahn A 71 (für den technisch interessierten Wanderer sicher eine optisch gelungene Lösung) und gelangen vorbei an den Hirtenbuschteichen zur Straße nach Oberpörlitz.
Diese überqueren wir und wandern durch den Schlingegrund, vorbei an den Büchsteichen und erreichen den Ilmenauer Friedhof. Hier können wir u.a. viele historische Grabmale auch von Persönlichkeiten aus der Zeit Goethes bewundern.
Nach Überquerung der Bundesstraße 4 erreichen wir nach ca. 150 m den auf einer Bank vor dem Amtshaus sitzenden Geheimrat Goethe und beenden unsere Wanderung.

Download des Flyers unter http://www.arnstadt.de/vonbachzugoethe.pdf
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