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Der
Goethewanderweg beginnt in Ilmenau am Markt. Das große lichte
Eckzimmer im 1. Stock des Amtshauses,
in dem Goethe wohnte und arbeitete, gehört jetzt zum Museum
der Stadt, das über Goethes Wirken in und um Ilmenau informiert.
Weiter geht es vom Markt durch die Obertorstraße zum Friedhof.
In unmittelbarer Nähe des Eingangs befindet sich die Grabstätte
Corona Schröters, der schönen und am Weimarer Hof gefeierten
Sängerin und Schauspielerin, der ersten Darstellerin von
Goethes "Iphigenie".
Der Weg führt nun durch die obere Altstadt vorbei am Zechenhaus,
auf dem Mittleren Berggrabenweg durch lichten Laubwald zum Schwalbenstein.
Hier lädt eine Schutzhütte zur Rast und zur Ausschau
ein. Die Wanderung geht weiter zur Waldgaststätte "Schöffenhaus"
und danach über den Emmafelsen bergab nach Manebach zum Haus
des Kantors. In Manebach wird das Tal durchquert und am gegenüberliegenden
Hang beginnt der Aufstieg auf steilem Pfad über den Großen
Hermannstein zur Jagdhütte am Kickelhahn.
Nach einem letzten steilen Aufstieg ist der Gipfel des 861 m hohen
Kickelhahnes erreicht. Der 24 m hohe Aussichtsturm bietet einen
herrlichen Rundblick über den Thüringer Wald und dessen
Vorland. Das Berggasthaus lädt zur Einkehr ein.
Nun beginnt der Abstieg vorbei am Jagdhaus
Gabelbach (Museum zu Goethes naturwissenschaftlichen Studien)
und dem Romantik Berg- und Jagdhotel Gabelbach über die Hirtenwiese,
von da über die Landstraße nach Neustadt hinab ins
malerische Schortetal zum Knöpfelstaler Teich. Von dort ist
es nicht mehr weit zum Finsteren Loch. Dort beginnt der Aufstieg
zum Gasthof "Auerhahn". Das Goethemuseum
in Stützerbach (Gundlachsches Haus) mit Glasbläserstube
- und damit das Ziel der Wanderung - ist von hier aus in wenigen
Minuten erreicht.
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