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Buchtipps

Andreas Eschbach

Ein König für Deutschland

Vincent Wayne Merrit, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung, kann vielem widerstehen, aber keiner Herausforderung, seine Fähigkeiten als Programmierer unter Beweis zu stellen. Auch nicht, als er im Herbst 2000 beauftragt wird, mal eben ein Programm zu schreiben, mit dem man über Wahlcomputer abgegebene Stimmen fälschen könnte. Nur ein Prototyp, heißt es, zu Studienzwecken. Noch ahnt niemand, dass den USA die umstrittensten Präsidentschaftswahlen aller Zeiten bevorstehen. Kommt Vincents Programm zum Einsatz, um George W. Bush an die Macht zu bringen? Vincent weiß es nicht, aber die Hinweise mehren sich ... Acht Jahre später wird Vincent erpresst, noch einmal ein solches Programm zu schreiben. Um sich abzusichern, schickt er alles heikle Material nach Deutschland, zu seinem Vater Simon König. Bloß versteht der nichts von Computern und begreift deshalb erst, als er mit ein paar jungen Computerfreaks und Wahlcomputergegnern zusammenkommt, was das alles bedeutet. Gemeinsam entwickeln sie den Plan, eine Partei zu gründen, damit die Wahlen zu gewinnen und auf diese Weise die Gefährlichkeit von Wahlmaschinen zu entlarven. Und was könnte absurder sein als eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Es kommt, wie es kommen muss: Simon König gewinnt. Doch warum den Schwindel aufdecken? Warum nicht wirklich König von Deutschland werden?

Robert Griesbeck

Schuld war nur das Brauseschwein

Hannah hat ein Problem: Pünktlichkeit ist nicht ihre Stärke. Da sie es an sehr vielen Tagen nicht schafft, rechtzeitig zur ersten Unterrichtsstunde da zu sein, muss sie sich was einfallen lassen. Ihre Lehrerin, Frau Agathe Weißbrot, glaubt ihr allermeistens kein Wort, lässt sie aber dennoch jeden Tag eine neue Geschichte erzählen. Hannahs Erfindungsreichtum ist erstaunlich: Von der Winzminzsauce ihrer Großmutter über den verrückt spielenden Navigator ihres Herrn Papas, den Erdbeerzwergen bis hin zum ominösen Brauseschwein muss alles herhalten, um ihre Verspätung zu erklären. Überbordende Phantasie, gepaart mit dem erfrischenden Witz und der gerade noch erlaubten Frechheit der Hauptperson ergeben ein abwechslungsreiches und vergnüglich zu lesendes Buch für Erstleserinnen und -leser. Karsten Teich illustriert bekannt schwungvoll und mit schrägem Retro-Strich.

Bilder und Kurzbeschreibungen gefunden bei http://www.amazon.de
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