Bild: GoetheStadtMuseum im Amtshaus

Ständige Ausstellung


XII Kurwesen

Die 1838 in Ilmenau eingerichtete Kaltwasserheilanstalt gehört zu den ersten in Deutschland. Über 100 Jahre belebten Badegäste und Sommerfrischler, vor allem in den warmen Monaten, das Stadtbild. Ein Panoramabild stellt die Flaniermeile Ilmenaus, die Lindenstraße, im 19. Jahrhundert vor.

 



XIII Porzellan

Unabhängig von der Erfindung des Porzellans in Meißen entwickelte sich ab 1760 eine vielfältige merkantile Produktion von Porzellan, das nun auch von bürgerlichen Abnehmern zu günstigen Preisen erworben werden konnte. Die älteste Gründung einer Ilmenauer Porzellanmanufaktur geht auf das Jahr 1777 zurück. Das traditionsreiche Unternehmen erreichte seine erste Blüte unter Leitung des erfolgreichen Erfurter Kaufmanns Christian Nonne. Aus der Sammlung seiner Nachfahren befinden sich zahlreiche Objekte im GoetheStadtMuseum Ilmenau. Diese geben dem mit historischen Biedermeiertapeten ausgestatteten Raum ein wohnliches Ambiente.

 



Neben einer handgefertigten Schreibvitrine sind vor allem die blau-weißen Plaketten in Art der englischen Jasperware des Josiah Wedgwood und eine fein bemalte Ziertafel von Carl Rüger zu nennen. Weitere Porzellane später entstandener Ilmenauer Manufakturen wie Metzler & Ortloff oder Galluba & Hofmann komplettieren die Exposition.

Raum XIII - Wedgwood-Plakette


XIV Filmraum

Im Filmraum am Ende des Flures werden verschiedene Filmausschnitte zu Goethe und zur Historie der Stadt Ilmenau vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Szenen aus einer Faustinszenierung des renommierten Südthüringischen Landestheaters Meiningen. In den beiden Räumen links des Flures finden wechselnde Sonderausstellungen zu regionalen Themen statt.