Bild: Nelson-Mandela-Brücke, vom Hochhaus aus von A. Hartmann fotografiert

Namensgebung der Nelson-Mandela-Brücke

Sylvain Tientcheu (Le C.A.R.)
Sylvain Tientcheu (Le C.A.R.)
Nelson-Mandela-Brücke
Nelson-Mandela-Brücke
International Brunch - ISWI 2015
International Brunch - ISWI 2015

Am vergangenen Sonntag bekam die Rad- und Fußwegbrücke, die Innenstadt und Uni-Campus miteinander verbindet, den Namen Nelson-Mandela-Brücke.

Die Weltoffenheit und Willkommenskultur Ilmenaus soll hierdurch zum Ausdruck gebracht werden, denn in unserer Stadt leben, arbeiten und studieren junge Menschen aus den verschiedensten Ländern der Welt, verbringen hier einen wichtigen Teil ihres Lebens, finden Freunde und erfahren so die freiheitlichen Werte, die in unserer Gesellschaft gelebt werden.

Nelson Mandela war ein "Brückenbauer" in der Weise, dass er Menschen zusammenführen und versöhnen konnte, so vor allem die Bürger der schwarzen Bevölkerung mit denen der weißen Bevölkerung Südafrikas, die Unterdrückten mit den Machthabern. Deswegen hat der Stadtrat im Mai 2014 beschlossen, die Rad- und Fußwegbrücke in Nelson-Mandela-Brücke zu benennen.

Ohne unsere aus dem Ausland stammenden Mitbürger wäre unser kulturelles Leben um vieles ärmer, unser Wissen über die Welt ungenügend. Die Ilmenauer Brücke ist dabei ein Symbol für das friedliche und demokratische Zusammenleben aller Menschen in unserer Stadt.

Gleichzeitig hat in diesen Tagen die Internationale Studierendenwoche begonnen, bei der über 350 Teilnehmer aus den verschiedensten Nationen der Welt in unsere Stadt gekommen sind, um z.B. Workshops und andere Veranstaltungen zum Thema "Verantwortung" zu belegen und miteinander zu diskutieren.

Sie feierten am Sonntagmorgen beim "International Brunch" zusammen mit den Einwohnern unserer Stadt. Dabei gab es allerhand über die Kulturen ihrer Heimatländer zu erfahren. Es gab die unterschiedlichsten landestypischen Speisen und Getränke zum Probieren. Gruppen von Studenten aus Indien, Pakistan, Ländern Afrikas, aus China und anderen Nationen zeigten schwungvolle Tänze und trugen dabei ihre landestypische, folkloristische Tracht.