Stadtarchiv Ilmenau
Archivgeschichte
Das Stadtarchiv in Ilmenau muss es seit Bestehen des Rathauses (erste Erwähnung 1426) gegeben haben und es befand sich wohl immer im Rathauskeller, wie aus alten Dokumenten zu entnehmen ist.
Durch wiederholte Brände und besonders den Stadtbrand von 1752 wurde das Rathaus und fast alle darin befindlichen Urkunden und Akten vernichtet. 1902 wurde das Rathaus in größerem Umfang um- und ausgebaut. Auch das Stadtarchiv wurde vergrößert und neues Inventar angeschafft. Dies war die größte Veränderung in der älteren Geschichte des Archivs.
Aufgrund eines Beschlusses aus dem Jahre 1976 durch den Rat des Kreises Ilmenau erfolgte 1983 die Umlagerung der Aktenbestände in das Gebäude des Rates des Kreises, Krankenhausstraße 12. Im Rathaus verblieb das Verwaltungsarchiv. Den Beschluss zur Rückführung fasste die Stadt 1991.
Die räumlichen Voraussetzungen schaffte man im Keller der Festhalle, Naumannstraße 22. Die ehemalige Schälküche wurde ausgebaut und mit moderner Technik und Regalanlagen ausgestattet. 1994 erfolgte die Rückführung der Bestände der Stadt Ilmenau und der vor 1990 eingemeindeten Orte Roda und Unterpörlitz. Die Akten der heute eingemeindeten Orte Oberpörlitz, Heyda und Manebach mit Kammerberg kamen später hinzu.
Nach jahrzehntelanger eingeschränkter Nutzungsmöglichkeit stehen die Archivbestände nun allen interessierten Bürgern zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Stadtarchiv Ilmenau erhalten Sie auf den Seiten des Archivportals Thüringen.


